Radeln entlang der ungarischen Donau

Mittwoch, 3. Juni 2020 - Sonntag, 7. Juni 2020

Zwischen Bratislava – der weltweit einzigen Hauptstadt, die an mehr als einen Nachbarstaat grenzt – und Budapest radelt man mitten durch das geschichtsträchtige ehemalige Herzland der Donaumonarchie. Dieser Abschnitt des Donauradwegs ist weitaus ruhiger und idyllischer aber auch abenteuerlicher. Das teilweise naturbelassene Ufer der „Duna“ bietet zahlreichen Tier- und Pflanzenarten einen einzigartigen Lebensraum. Ein landschaftlicher Höhepunkt ist das Donauknie, wo der zweitlängste Strom Europas auf einer rechtwinkligen Kurve durch das Visegrader Gebirge fließt.

1. Tag: Anreise und Radtour Bratislava – Dunakiliti

(ca. 40 Radkilometer) Anreise nach Bratislava und Beginn der Radtour, die uns zunächst in das slowakische Cunovo führt. Von der Grenze zu Ungarn geht es dann über Rajka nach Dunakiliti. Von hier bringt uns der Bus ins Hotel nach Györ, wo wir die ersten zwei Nächte verbringen. Abendessen im Hotel.

2. Tag: Von Dunakiliti nach Györ

(ca. 52 Radkilometer) Busfahrt nach Dunakiliti, wo wir die heutige Radtour südlich der Donau entlang starten. Auf wenig befahrenen Landstraßen ist die Donau zwar nie weit weg, aufgrund der Auwälder sieht man sie aber recht selten. Über kleine Ortschaften führt unsere Radtour zwischen der Mosoni-Duna und der Donau in Richtung Südosten über Hedervar in die westpannonische Stadt Györ, einem der wichtigsten Industriestandorte des Landes. Der alte Stadtkern befindet sich auf dem Kaptalan-Hügel mit Dom und dem alten Rathaus. Abendessen im Hotel.

3. Tag: Györ – Bobolna – Komárom – Esztergom

(ca. 52 Radkilometer) Unsere heutige Tour führt uns durch den riesigen Industriepark aus Györ hinaus in Richtung Westen. Nach rund zwei Stunden erreichen wir Babolna mit seinem Besuchermagnet, dem berühmten Nationalgestüt Nemzeti Ménesbirtok, das auf eine langjährige Tradition zurückblickt und weltweit bekannt ist. Hier ist die Zucht auf Vollblut-Araber konzentriert. Nach einem kurzen Aufenthalt radeln wir weiter nach Komarom. König Stephan der 1. ließ hier im 11. Jahrhundert eine Erdfestung errichten, die bis heute eine der größten ihrer Art europaweit ist. Quartierbezug und Abendessen im Hotel.

4. Tag: Esztergom – Donauknie - Budapest

(ca. 58 Radkilometer) Hinter Esztergom fangen die Visegrader Berge an, die das Donauknie umlagern. Sobald das Nordufer der Donau wieder ungarisch wird, setzen wir mit einer Fähre nach Szob ans linke Ufer hinüber. Über Zebegény mit seinem wunderschönen Schloss geht es auf den Radwegen nach Nagymaros mit Blick auf die Obere Burg von Visegrad weiter in die sehenswerte Stadt Vac. Hier weitet sich das Donautal wieder deutlich. Per Fähre gelangen wir ans westliche Ufer hinüber und radeln über Totfalu zwischen den Bergen und dem Westarm der Donau nach Szentendre. Diese ungarische Stadt im Komitat Pest, nahe bei Budapest, besitzt ein reizvolles barockes Stadtbild. Auf zunehmend volleren Radwegen erreichen wir unser Hotel in Budapest.

5. Tag: Budapest – Heimreise

Am Vormittag Stadtführung in Budapest und Mittagessen. Anschließend treten wir die Heimreise an.

LEISTUNGEN
  • Fahrt mit Luxusbus
  • Radtransport im Spezialanhänger
  • 4 x Übernachtung mit HP in ****Hotels
  • Fähre
  • Stadtführung in Budapest
  • Geführte Radtouren
  • Informationsmaterial
Preis pro Person € 595,00
EZ-Zuschlag € 80,00